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RADIO - DEUTSCHLANDFUNK KULTUR/1298: Woche vom 28.11. bis 04.12.2022


Rundfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur – 48. Woche vom 28.11. bis 04.12.2022


Montag, 28. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Das Podcastmagazin (55 Min.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Klassik
Moderation: Elisabeth Hahn
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Kathrin Oxen, Berlin
Evangelische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30-11:35 Musiktipps
11:45-11:50 Rubrik: Jazz


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (55 Min.)
Politik und Soziales – Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Lohndumping hinter Gittern
Der Wert der Gefängnisarbeit
Von Timo Stukenberg
Viele Gefängnissinsassen arbeiten. Das soll auf ein strafffreies Leben nach der Haft vorbereiten. Die Bezahlung ist allerdings prekär. Dagegen wehren sich Betroffene jetzt.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 In Concert (87 Min.)
Rudolstadt-Festival
Große Bühne Heinepark
Aufzeichnung vom 10.07.2022
Goran Bregovic & His Wedding and Funeral Band
Moderation: Carsten Beyer

Leidenschaftliche Romagesänge und schmetternde Blechbläser, herzzerreißende Balladen und melancholische Klapas: Goran Bregovic ist seit Jahrzehnten der Großmeister des Balkansounds. Begonnen hat seine Karriere in den 70er-Jahren in der Rockband Bjelo Dugme. Später war Bregovic mit seiner eigenen Band erfolgreich und schrieb Filmmusiken für Leinwand-Klassiker wie "Time of the Gypsies", "Arizona Dream" und "Underground". Beim Abschlusskonzert des Rudolstadt-Festival 2022 war der Bosnier mit einem 19-köpfigen Ensemble zu erleben – der Wedding and Funeral Band.


21:30 Einstand (30 Min.)
Where is home?
Der südafrikanische Cellist, Sänger und Komponist Abel Selaocoe
Von Babette Michel

"Where is home, wo ist Heimat, wo ist Zuhause", … fragt ein junger Musiker auf seinem Debütalbum. Geboren und aufgewachsen ist Abel Selaocoe in Südafrika. Er lebt in Manchester in Großbritannien, wo er am Royal Northern College of Music studiert hat. Aber Heimat ist für ihn so viel mehr als ein geografischer Ort. Heimat findet er auch in der Musik. In den Gesängen der Menschen in den südafrikanischen Townships. In den Klängen afrikanischer Saiteninstrumente. In der westlichen Klassik, vor allem bei Haydn und Bach. All diese Welten und noch viel mehr verbindet er in seiner Musik, in der sich Genres auflösen. Babette Michel hat Abel Selaocoe in der Elbphilharmonie in Hamburg getroffen und ihn über sein Leben und seine Musik erzählen lassen.


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Kriminalhörspiel (57 Min.)
Alpha
Von Lars Werner
Regie: Janine Lüttmann
Mit: Anjorka Strechel, Joseph Bundschuh, Elisa Schlott, Martin Brambach, Meriam Abbas, Shorty Scheumann, Nele Rosetz, Sascha Gersak, Charlotte Müller, Jeremy Mockridge, Thomas Arnold, Yanina Ceron, Jan Uplegger, Manuel Harder
Komposition: Andreas Bick
Ton: Thomas Monnerjahn und Philipp Adelmann
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
Länge: 55'00
(Ursendung)

Der ehemalige Polizist Hoffmann sitzt wegen Polizeigewalt im Gefängnis. Trotzdem hat er noch starken Einfluss auf seine frühere Kollegenschaft und darüber hinaus. Eine Polizistin versucht, die Gruppe zu infiltrieren. Fortsetzungshörspiel von "Mönche" (letzter Sendetermin 21.11.2022, 22:03 Uhr). Kommissar Zeitke ist verurteilt worden. Ihm wird vorgeworfen, zusammen mit Markus Stahmer einen Anschlag geplant zu haben. Anschließend soll er versucht haben, Markus umzubringen, um dessen Aussage gegen ihn zu verhindern. Zeitkes Anwältin hat dafür gesorgt, dass er nach kurzer Zeit im Gefängnis in den Maßregelvollzug verlegt wird, da er dort von seinem ehemaligen Vorgesetzten Hoffmann bedroht wurde. Zeitke hatte in einem anderen Verfahren in einem Fall von Polizeigewalt gegen Hoffmann ausgesagt. Hoffmann, der sich weiterhin im Gefängnis befindet, führt von dort aus eine öffentliche Chat-Gruppe, in der er Reden hält und rechte Propaganda verbreitet. Einer seiner Abonnenten ist Markus, der mittlerweile im Zeugenschutzprogramm sitzt. Er ist immer noch auf der Suche nach sich selbst. Seine Faszination für die Incel-Bewegung hat abgenommen. Incel steht für INvoluntary CELibacy und dessen Anhänger propagieren offen ein rassistisches und frauenverachtendes Weltbild. Er ist nun vor allem daran interessiert, ein echter Alpha-Mann zu werden und orientiert sich dabei an stereotypen Vorstellungen von Männlichkeit, die auch von Hoffmann und der Männerrechtsbewegung vertreten werden. Obwohl Hoffmann sich im Gefängnis befindet, hat er noch viel Einfluss auf eine Gruppe seiner ehemaligen Kollegen bei der Polizei und lenkt diese nach seinen Vorstellungen. Die Polizistin Mara Lange versucht weiterhin, die Machenschaften und Pläne von Hoffmann und seinen Anhängern aufzudecken. Dafür geht sie einige Gefahren ein, nicht nur für sich selbst. Lars Werner, 1988 in Dresden geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Autor mehrerer Theaterstücke und Hörspiele. Seine Theaterstücke liefen u.a. am Theater Münster, am Deutschen Theater Berlin, an der Neuköllner Oper und auf den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Für sein Stück "Weißer Raum" erhielt Lars Werner 2018 den Kleist-Förderpreis. 2019 erhielt er das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin. Lars Werner ist Mitglied des Künstlerischen Leitungskollektivs des Berliner Ringtheaters. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: "Ich wünschte, ich hätte dich vor dem Internet kennengelernt" (2019) und "Mönche" (2021).


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Dienstag, 29. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Das Rätsel als ästhetische Kategorie
Der Komponist Michael Quell
Von Yvonne Petitpierre

Seine Kompositionen zeugen von feinnerviger Komplexität und Sinnlichkeit. Im Mittelpunkt stehen existentielle Fragen, die er in faszinierenden Klangwelten musikalisch zu fassen sucht. Michael Quell, Jahrgang 1960, fasziniert das abenteuerliche ästhetische Potenzial einer Vorstellung, weil das eigentlich Substanzielle stets im Verborgenen bleibt. In den Fokus rücken Strukturen und Formen, die hinter der Oberfläche des Wahrnehmbaren stehen. Seine Musik ist stark geprägt von der Vorstellungswelt der Quantenphysik, Chaostheorie sowie dynamischen Prozessen und Philosophie. Die unterschiedlichen Werkkonzepte versuchen verborgenen Substanzen im Universum klanglich Gestalt zu verleihen, begeben sich aber auch auf die Ebene visionärer Momente, der Utopie. Um das Alltagsbewusstsein zu schärfen, wollen seine Kompositionen neue Hör- und Wahrnehmungsräume öffnen.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Jazz
Moderation: DJ Swingin' Swanee
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Kathrin Oxen, Berlin
Evangelische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30-11:35 Musiktipps
11:40-11:43 Chor der Woche
11:45-11:50 Rubrik: Klassik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (55 Min.)
Wirtschaft und Umwelt – Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Vom Problem zur Herausforderung!
Coaching in allen Lebenslagen
Von Thilo Schmidt
Ohne offizielle Qualifizierung dürfen auch Sie sich "Hundecoach" oder "psychologische Beraterin" nennen und für Ihre Beratung hohe Honorare verlangen.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Musikfest Erzgebirge
Porsche Werkzeugbau, Schwarzenberg
Aufzeichnung vom 17.09.2022
"Nachtklang"
Musica Sequenza
Leitung und Barockfagott: Burak Özdemir
Neues Klaviertrio Dresden
The Muse's Fellows
Leitung: Monika Mandelartz
Moderation: Hans Dieter Heimendahl


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Feature (57 Min.)
Irre Gärten
Ein Trip durch reale und irreale (Borges-)Labyrinthe in Venedig
Von Andra Joeckle
Regie: Beate Becker
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
Länge: 54'30
(Ursendung)

Die Geschichtenwelten des Schriftstellers Jorge Luis Borges verzweigen sich ins Unübersehbare. Im venezianischen Labirinto Borges kann man sie erlaufen. Für unsere Autorin wird sogar die ganze Stadt Venedig zum Schauplatz labyrinthischen Denkens. Der argentinische Autor Jorge Luis Borges kultivierte wie kein zweiter Schriftsteller die Denkfigur des Labyrinths. Angeregt durch Borges' Erzählung "Der Garten der Pfade, die sich verzweigen" – in der Buch und Labyrinth eins sind – entwarf Randoll Coate ein Labyrinth in Form eines offenen Buchs. Auf der Insel San Giorgio Maggiore in Venedig steht es real. Es birgt Hinweise auf den Autormagier – etwa Sanduhr, Blindenstock oder Tiger: Innehaltepunkte, an denen die Autorin um die Ecke biegt und hineingerät in die geistesabenteuerlichen und gefährlichen Labyrinthe von Borges. Eine Gästeführerin, ein Audioguide und eine improvisierte Selbstführung durchs Labirinto Borges polen die Autorin so vertrackt aufs Labyrinthische, dass sie sich stracks nach ihrem Labyrinthgang verirrungslustig durch Venedigs wirre Gässchen treiben lässt, geleitet von ihrem Ohr – und gelockt zum sirenischen Gesang eines ukrainischen Mädchens, zu Piazzolla und einer gebürtigen Venezianerin abseits der Touristenströme im Venedig der Biennale. Wer dieses Feature mit seinem Ohr betritt, gerät in irrwitzige Schachtelsätze oder Gedankengänge, die in Sackgassen enden. Palindrome wie "Nie solo sein!" werden so zu verwunschenen Sprachwegen. Lust auf Labyrinthe bekommen? Dann lassen Sie sich labyrinthisieren! Andra Joeckle, 1967 in Freiburg geboren, studierte Deutsche Philologie in München und Paris. Sie lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin. Ihr Feature "Krakau mit Händen und Füßen" (DKultur 2009) gewann den deutsch-polnischen Journalistenpreis. Sie war Stadtschreiberin in Hermannstadt, Rumänien. Ihr jüngstes Prosawerk "Novembertango" erschien 2017; es entstand nach dem Hörspiel "Das Tangotier" (DKultur 2014). 2017 produzierte Deutschlandfunk Kultur ihr Hörspiel "Die Zecke", 2018 ihr Feature über die griechische Schriftstellerin Amanda Michalopoulou, "Der Blick des Dichters saugt die Welt auf und verändert sie".


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Mittwoch, 30. November 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Chormusik (55 Min.)
Die Schätze des singenden Volks
Georgiens polyphoner Gesang
Moderation: Olga Hochweis
00:55-00:58 Chor der Woche

Harmonik und Melodik des polyphonen Gesangs Georgiens sind unverwechselbar, hochkomplex und von geradezu magischer Wirkung. Die Ursprünge liegen in ferner Vergangenheit. Etwa acht Jahrhunderte vor Christus finden sich Hinweise auf rituelle Lieder des "singenden Volks". Doch nicht nur eine lange Geschichte und Tradition zeichnet die überwiegend dreistimmige Chormusik Georgiens aus, auch in der Gegenwart spielt das eine große Rolle. Der gemeinsame Gesang gehört zum Alltag der Menschen, wie überhaupt die Musik, deren Vielfalt in diesem kleinen Land mit gerade mal drei Millionen Menschen einzigartig ist. Von 19 historischen Regionen haben zwölf eine eigene Musiktradition entwickelt. 2001 setzte die UNESCO die Gesangs-Polyphonie Georgiens auf die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Kulturerbes der Menschheit.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Americana
Moderation: Wolfgang Meyering
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Kathrin Oxen, Berlin
Evangelische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30-11:35 Musiktipps
11:45-11:50 Rubrik: Folk


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (55 Min.)
Kultur und Geschichte – Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Freeways
Wie das amerikanische Straßennetz gesellschaftliche Verhältnisse abbildet
Von Arndt Peltner
Seit dem Road Movie "Easy Rider" sind Bilder von amerikanischer Freiheit mit den freeways durch weite Landschaften verbunden. Die Realität des US-Straßennetzes ist jedoch eine andere.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Konzerthaus von Danmarks Radio, Kopenhagen
Aufzeichnung vom 17.11.2022
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589
Franz Berwald
Sinfonie Nr. 2 D-Dur ("Capricieuse")
Dänisches Nationales Symphonie-Orchester
Leitung: Herbert Blomstedt


21:30 Alte Musik (30 Min.)
"Gesetzt, gestochen und en gros"
Der Notenstich im 16. bis 18. Jahrhundert und sein Einfluss auf die Musik
Von Wolfgang Kostujak

Gutenbergs Buchdruck revolutioniert die Welt des 15. Jahrhunderts. Die gesellschaftlichen und kulturellen Effekte seiner Vervielfältigungsapparate lassen sich ohne Weiteres mit dem Einfluss des Internets im 20. Jahrhundert vergleichen. Nie zuvor haben semiotische Inhalte eine weitere Verbreitung gefunden als nach Erfindung der Druckpresse. Ohne sie wären Renaissance und Reformation nicht denkbar. Spätestens von der dritten Dekade des 16. Jahrhunderts an nimmt auch die Musik an der Reproduktionsbegeisterung der Epoche teil. Zum ersten Mal in der Geschichte entsteht ein Musikmarkt, auf dem die Akteure den Zirkel ihrer unmittelbaren Hörweite verlassen und mit ihrem Werk weltberühmt und reich werden können. Dass sie damit auch bessere Karten für eine lexikographische Verewigung haben, ahnen sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Wolfgang Kostujak hat sich für Deutschlandfunk Kultur auf eine Zeitreise in die frühen Notendruckereien und die ersten Musikgeschäfte begeben.


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Hörspiel (57 Min.)
Bahnuntergangsstimmung
Von Richard Oehmann
Regie: der Autor Mit: Gert Anthoff, Ilse Neubauer, Maria Hafner, Jule Ronstedt, Max Uthoff, Heinz-Josef Braun, Nikola Norgauer
Komposition: Maria Hafner
Musikerin: Theresa Loibl
Ton und Technik: Michael Krogmann, Jan Piepenstock, Gerhard Wicho, Daniela Röder
Produktion: BR 2022
Länge: 49'44

Ein Steinschlag schließt sieben Menschen unter einer Brücke ein. Anstatt zusammenzuhalten, geraten sie in Streit darüber, was passiert ist. Richard Oehmanns Hörspiel über falsche Zitate, irrwitzige Thesen und frei erfundene Fakten. Ein friedlicher Tag irgendwo in Deutschland. Plötzlich ein Erdrutsch, alle fliehen in die nächste Unterführung. Das Offensichtliche: Sieben Leute sind eingeschlossen. Aber was passiert ist: Das schätzen die Eingeschlossenen völlig unterschiedlich ein. Sie können sich nicht einmal darauf einigen, dass sie von Steinen eingeschlossen sind, die links und rechts die Ausgänge blockieren. Die Meinungen gehen auseinander und kommen nie wieder zusammen. "Die Welt ist randvoll mit falschen Zitaten, irrwitzigen Thesen und erfundenen Fakten. Im Vergleich dazu ist Bahnuntergangsstimmung nur ein kleiner surrealer Verhau, den man wenigstens ansatzweise durchsteigen kann." (Richard Oehmann) Richard Oehmann, 1967 in Weilheim geboren, Dramatiker, Musiker, Puppenspieler, Co-Autor und Co-Intendant von "Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater". Sänger bei "Café Unterzucker", zahlreiche Puppentheaterstücke und Kinderhörspiele (Autorenproduktionen). Seit 2018 Co-Autor und Co-Regisseur des Singspiels beim "Derblecken am Nockherberg".


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Donnerstag, 1. Dezember 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Sichtbare Musik
Kesselhaus in der Kulturbrauerei Berlin
Aufzeichnung vom 12.10.2022
Annesley Black
"Still listening II" (2020)
Sergej Newski
"Alles" (2008)
Alan Hilario
"sie kann nicht sprechen" (2022)
(Uraufführung)
Lawrence Dunn
"Set of four" (2017)
Ensemble Mosaik


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Jörg Adamczak
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Kathrin Oxen, Berlin
Evangelische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30-11:35 Musiktipps
11:45-11:50 Rubrik: Weltmusik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (55 Min.)
Forschung und Gesellschaft – Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Deep Science – Der Wissenschaftspodcast
Hacking Reality (1/5)
Von Anneke Meyer
(Teil 2 am 15.12.2022)


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
RundfunkchorLounge
Heimathafen Neukölln
Aufzeichnung vom 16.11.2022
"Coming to Berlin"
Werke von Arnold Schönberg, Ferruccio Busoni, Taner Akyol u.a.
Taner Akyol, Baglama
Philip Mayers, Klavier
Rundfunkchor Berlin und Gäste
Moderation: Boussa Thiam
Leitung: Gijs Leenaars und Justus Barleben


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Freispiel (57 Min.)
Das Menopausending
Von Barbara Eisenmann
Regie: die Autorin
Mit: Marina Behnke, Inga Busch, Bernhard Schütz, Eva Brunner, Simone Kabst und Sesede Terziyan
Ton: Frieder Butzmann
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 53'57

Die Menopause hat einen schlechten Ruf. "Was kann man dagegen machen?", werden Ärzte oft gefragt. In den 80ern wurden von Aktivistinnen ganz andere Fragen gestellt. Feature über Wechseljahre und feministische Theorie. Die neoliberale Selbstoptimierung macht auch vor der Menopause nicht halt. Durch den medizinischen Diskurs geistert das Klimakterium als Risiko, das die betroffene Person managen soll. Auch die sogenannte Schönheits-Industrie bietet ihre speziellen Lösungen an: Anti ageing und Lifestyling mit Botox, Kunstbrüsten, Vulvendesign. Und Ärztinnen und Ärzte sind in dieser Phase sowieso beschäftigt, mit Hormonpräparaten und Gebärmutterentfernungen. Für die Autorin bringt die Auseinandersetzung mit den Wechseljahren auch Erinnerungen an wichtige Theorietexte, die sie geprägt haben. Außerdem spielt in ihrem Hörstück ein Dokumentarfilm aus den 80er-Jahren eine zentrale Rolle: "Privilege" von Yvonne Rainer. Im Sprechen über die Menopause wirft das Feature nicht zuletzt einen Blick auf die kapitalismus- und sprachkritischen Wurzeln des Feminismus. Barbara Eisenmann, geboren 1960, studierte Hispanistik und Germanistik, lebt als Radioautorin und Regisseurin in Berlin. Zuletzt: "Vor, während oder nach der Apokalypse. Wo stehen wir heute?" (SWR/Deutschlandfunk 2020) und "Spiel mir das Lied vom Lithium" (SWR/Deutschlandfunk 2022).


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Freitag, 2. Dezember 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Wandering Lake – an atomic opera
Von Echo Ho und Ulrike Janssen
Stimme: Melanie Lüninghöner, Bettina Wenzel, Daniel Werner
Sonifikation: Alberto de Campo
Ton: Mount Wobble Studio / Marcus Zilz
Produktion: Autorinnenproduktion für WDR und Deutschlandfunk Kultur 2021
Länge: 46'00

Der ausgetrocknete Salzsee Lop Nor wurde von der chinesischen Zentralregierung in den 1950er-Jahren zum Testgebiet für Atomwaffen erklärt. Echo Ho und Ulrike Janssen komponieren ein Hörstück über einen weitgehend vergessenen Ort. Auf Satellitenbildern erinnert das ausgetrocknete Seebett an eine übergroße Ohrmuschel. Der "See, in den viele Quellen zusammenströmen", so sein mongolischer Name, liegt heute in Xinjiang, einem autonomen Gebiet im Nordwesten Chinas. 1964 machte die chinesische Zentralregierung nördlich des Seebeckens erste Atomwaffentests. Der nukleare Fallout breitete sich aus wie Schallwellen. Echo Ho und Ulrike Janssen folgen in ihrem Hörstück den Phasen einer Atomexplosion. Dabei erzählen die Künstlerinnen von den Mythen und Relikten zahlreicher Zivilisationen, die einst am Ufer des Sees lebten. Echo Ho, geboren in Beijing, verfolgt als Klangkünstlerin einen interdisziplinären Ansatz. Sie studierte an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln und lehrte dort von 2007 bis 2013 im Studienbereich Sound. Ihre Arbeiten wurden weltweit gezeigt, unter anderen im He Xiangning Art Museum Shenzen, im Center-A in Vancouver, dem ZKM Karlsruhe und auf der ISEA 2010 Ruhr. Ulrike Janssen, Autorin und Regisseurin für Hörfunk und Theater, lebt und arbeitet in Köln. 2019 erhielt sie gemeinsam mit Marc Matter den Karl-Sczuka-Preis für das Hörstück "Meerschallschwamm und Schweigefang" (Deutschlandfunk Kultur 2018).


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Global
Moderation: Olga Hochweis
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Kathrin Oxen, Berlin
Evangelische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
07:50-07:58 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:20-08:26 Neue Krimis
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30-11:35 Musiktipps
11:45-11:50 Unsere ROC-Ensembles


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (55 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30-17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Wortwechsel (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (25 Min.)


19:30 Zeitfragen (30 Min.)
Literatur
Schriftsteller mit weißer Weste?
Was die Moral in der Literatur verloren hat
Von Sieglinde Geisel
(Wdh. v. 21.02.2020)

Auch schlechte Menschen können gute Bücher schreiben, meint der amerikanische Essayist William H. Gass. Sollte man also Autor und Werk trennen? Joseph Brodsky behauptet, die Ästhetik sei die Mutter der Ethik. Wenn das stimmt, könnte die Literatur ihre Leserinnen und Leser zu besseren Menschen machen. "Good books have been written by bad people", schreibt wiederum der amerikanische Essayist William H. Gass - auch schlechte Menschen könnten gute Bücher schreiben. Die Werke eines Künstlers seien schließlich nicht böse, nur weil ihr Urheber etwa ein Antisemit war. Kann man den Autor von seinem Werk trennen? Ist der Schriftsteller eine andere Person, wenn er einen Roman schreibt, als wenn er sich politisch oder privat danebenbenimmt? Und haben Betroffene einen anderen Blick auf solche Bücher? Im Gespräch mit Autoren, Lesern und Kritikern suchen wir zeitgemäße Antworten auf die alte Frage nach der Integrität von Kunst und Künstler.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 01.12.2022
Gaetano Pugnani
"Werther" – Melodram in zwei Teilen nach Johann Wolfgang von Goethe
Sabin Tambrea, Sprecher
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Giovanni Antonini


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Musikfeuilleton (57 Min.)
Kreative Maschinen
Die Erweiterung des musikalischen Spektrums durch Künstliche Intelligenz
Von Christoph Drösser

Die Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren rasante Fortschritte gemacht – und auch Musikerinnen und Musiker haben sie für sich entdeckt. KI-Algorithmen komponieren im Stil alter Meister, sie kreieren Popsongs für den Alltagsgebrauch und improvisieren sogar zusammen mit menschlichen Instrumentalisten. Sind die neuen Verfahren nur eine technische Spielerei oder können Komponisten und Musiker mit ihnen ihr kreatives Potenzial erweitern?


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Samstag, 3. Dezember 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
Meine Sprache versteht die ganze Welt
Eine Lange Nacht über Joseph Haydn
Von Nikolaus Scholz
Regie: der Autor
(Wdh. v. 25./26.05.2019)
01:00-01:05 Nachrichten
02:00-02:05 Nachrichten

Joseph Haydn (1732-1809), vor 290 Jahren geboren, Begründer der klassischen Symphonie und Komponist der österreichischen Kaiserhymne und späteren deutschen Nationalhymne, lebte in einer schillernden, revolutionären Ära, und läutete zusammen mit Mozart und Beethoven eine neue musikalische Epoche ein, die der "Wiener Klassik". Er ist 24 Jahre vor Mozart geboren und hat den genialen Zeitgenossen fast um 18 Jahre überlebt. Seine 77 Lebensjahre waren erfüllt von schöpferischer Vitalität und der Lust am musikalischen Experiment, worüber sich Joseph Haydn drei Jahre vor seinem Tod selbst äußerte: "Gewöhnlich verfolgen mich musikalische Ideen bis zur Marter; ich kann sie nicht loswerden, sie stehen wie Mauern formiert. Ist es ein Allegro, das mich verfolgt, dann schlägt mein Puls stärker, ich kann keinen Schlaf finden. Ist es ein Adagio, dann bemerke ich, dass der Puls langsamer schlägt. Die Fantasie spielt mich, als wäre ich ein Klavier." Die Lange Nacht über Joseph Haydn präsentiert nicht nur das musikalische Oeuvre das im Dienste der ungarischen Fürsten Esterházy entstand, sondern wirft ein breites Schlaglicht auf die Musikwelt im Wien des 18. Jahrhunderts von Karl VI. und Maria Theresia, auf die Wiener Freimaurerszene und die Ausbildung und Leidensgeschichte der Kastraten zu jener Zeit. Die Sendung widmet sich auch Haydns abenteuerlichen Reisen mit Kutsche und Schiff quer durch Europa. Damit nicht genug, erzählt uns eine groteske Coda vom Tod des Komponisten, der mit der Eroberung Wiens durch napoleonische Truppen zusammenfällt.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Klassik reloaded


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
Sammy Davis Jr: Der unmögliche Traum (2/5)
Broadway, New York und Studios, Studios
Von Siegfried Schmidt-Joos
RIAS Berlin 1984
Teil 3 am 07.01.2023, 05:05 Uhr

In der zweiten Folge über einen der ersten Superstars im US-amerikanischen Showbusiness, widmet sich Siegfried Schmidt-Joos – Musik- und Kulturjournalist sowie Autor von Büchern aus der Jazz-, Pop- und Rockmusikkultur – der Musik, die Sammy Davis Junior liebte, und seiner Beziehung zu Schallplattenproduktionen, die sehr spät begannen: Erst 1949 mit 23 Jahren betrat Sammy Davis zum ersten Mal ein Plattenstudio, da war er auf Tourneen und im Broadway bereits ein Veteran. Denn er hatte schon mit drei Jahren seine erste Gage von zehn Dollar für einen Bühnenauftritt bekommen, als er an einer Amateurtanz-Ausscheidung in Philadelphia teilnahm. Dort gewann er mit Abstand den ersten Platz und erhielt außer den zehn Dollar auch noch einen Silberbecher. Das war im Jahr 1929. Seitdem lief die Karriere. Hat man diesen frühen Start in Erinnerung, kann man sich nur wundern, dass es von diesem Bühnendynamo erst so spät Schallplatten gab. Warum das so war, auch davon erzählt Siegfried Schmidt-Joos.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Studio 9 (175 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrerin Kathrin Oxen, Berlin
Evangelische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
06:40-06:45 Aus den Feuilletons
07:00-07:05 Nachrichten
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de
10:00-10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch
Café Central, Grillo-Theater, Essen
Aufzeichnung vom 29.11.2022
Moderation: Christian Rabhansl


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin
15:00-15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Franco A. – Soldat und Terrorist
Von Christian Lerch
Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Daniel Berger, Markus Bachmann, Susanne Reuter
Technische Realisation: Gerd Nesgen
Produktion: WDR/ORF 2022
Länge: 53'35

Im Winter 2017 wird der Bundeswehrsoldat Franco A. bewaffnet am Flughafen Wien von einer Spezialeinheit festgenommen. Der Mann – im Besitz einer gefälschten Geflüchtetenidentität – soll einen Anschlag geplant haben. Handelte er allein? Ehrgeizig macht der Offenbacher Franco A. Karriere in der Bundeswehr. Bereits im Alter von 26 Jahren ist er Oberleutnant. Dass Franco A. unter Kameraden als rassistisch und antisemitisch bekannt ist, bleibt ohne Konsequenzen. Für die Bundeswehr-Vorgesetzten gilt er als zu klug, um Rechtsextremist zu sein; es bleibt bei Verwarnungen. Franco A. selbst sieht sich als einfacher Soldat, der vorgibt seinem Eid zu folgen, um dieses Land zu schützen. 2015 nimmt er die Identität eines Geflüchteten an. Die Bundesanwaltschaft ist überzeugt: A. plante eine false flag operation, einen Anschlag mit gefälschter Identität, um Angst und vor allem Hass auf Geflüchtete zu schüren und zu belegen, dass der Staat nicht länger für Sicherheit sorgen kann. Nur durch puren Zufall – den Fund einer versteckten Waffe bei Wartungsarbeiten am Wiener Flughafen – scheitert der mutmaßliche Plan frühzeitig und er wird verhaftet. Oberleutnant Franco A. wird 2021 wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat angeklagt. Am 15. Juli 2022 wird er zu fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Er ist damit der erste verurteilte Rechtsterrorist der Bundeswehr. Christian Lerch, geboren 1978 am Bodensee, ist Journalist, Feature-Autor und Hörspielregisseur. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen, u.a. den silbernen Award des New York Radio Festivals für "Illegale Drogen töten" (DKultur/ORF 2016) und den Prix Europa für die beste europäische Radiodokumentation sowie den dokKa-Preis für "Papa, wir sind in Syrien" (RBB/WDR 2016). Lerch lebt und arbeitet abwechselnd in Berlin und Wien. Zuletzt produzierte er den Podcast "six seasons: Von Bilden im Kunsthistorischen Museum Wien" (ORF 2019).


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Oper (175 Min.)
National Opera House, Wexford
Aufzeichnung vom 03.11.2022
Fromental Halévy
"La Tempesta", Grand-Opéra in drei Akten
Libretto: Eugène Scribe und Pietro Giannone
Miranda – Hila Baggio, Sopran
Alonzo – Rory Musgrave, Bariton
Fernando – Giulio Pelligra, Tenor
Propero – Nikolay Zemlianskikh, Bassbariton
Sicorace – Emma Jüngling, Mezzosopran
Antonio – Richard Shaffrey, Tenor
Calibano – Giorgi Manoshvili, Bariton
Ariele – Jade Phoenix, Sopran
Chor und Orchester des Wexford Festivals
Leitung: Francesco Cilluffo


22:00 Die besondere Aufnahme (60 Min.)
Ars moriendi – die Kunst des Sterbens
Johann Sebastian Bach
"Die Kunst der Fuge" BWV 1080
und Arien aus Kantaten
Franz Vitzthum, Countertenor
Ensemble il capriccio
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau
Wochenrückblick

*

Sonntag, 4. Dezember 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Stunde 1 Labor (55 Min.)
Save your grave
Historisches Grab als eigene letzte Ruhestätte
Von Susanne Burkhardt und Marietta Schwarz

In Berlin gibt es circa 240 Friedhöfe, von denen 85 unter Gartendenkmalschutz stehen. Die Friedhofsverwaltungen sind stolz darauf, gleichzeitig sehen sie sich aber vor Herausforderungen gestellt, die sie allein kaum meistern können: Der Trend zu kleinen Urnengräbern und anonymen Bestattungen führt zu immer weniger Einnahmen und immer mehr Freiflächen, die trotzdem bewirtschaftet werden müssen. Denkmalschutz ist teuer, weshalb die Ämter genau prüfen, wieviel historischen Bestand sie überhaupt erhalten können. Eine unkonventionelle Möglichkeit, den Erhalt historischer Gräber zu unterstützen, sind private Patenschaften. Paten erklären sich bereit, alte Grabstätten zu restaurieren und zu pflegen – im Gegenzug können sie später einmal selbst dort beigesetzt werden. Wie wird man Pate eines Grabes? Was genau muss man dafür tun? Das sind Fragen, die sich Susanne Burkhardt und Marietta Schwarz gestellt haben. Beim Blick hinter die Kulissen des Friedhofsalltags und der Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit erfuhren sie, dass die Beschäftigung mit solchen Fragen weder trist noch traurig sein muss.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Diskurs (55 Min.)
ENCOUNTER- DOCUMENTA FIFTEEN als politisches und kulturelles Ereignis
Es diskutieren:
- Prof. Dr. Dirk Baecker, Soziologe, Seniorprofessor für Organisations- und Gesellschaftstheorie, Zeppelin University, Friedrichshafen
- Prof. Dr. Teresa Koloma Beck, Soziologin, Professorin für Soziologie, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg
- Prof. Dr. Ralf Michaels, Rechtswissenschaftler, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg PD
- Dr. Kristin Platt, Kulturwissenschaftlerin und Sozialpsychologin, Leiterin des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum
Moderation: Thorsten Jantschek, Deutschlandfunk Kultur
Aufzeichnung vom 21.11.2022, Hamburger Institut für Sozialforschung
- Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg und Deutschlandfunk Kultur -

Die documenta fifteen im Sommer dieses Jahres wagte ein Experiment. Die Ausstellung spannte einen Raum auf, in dem unterschiedliche historische Erfahrungen und unterschiedliche Vorstellungen von Kunst, Politik und Gesellschaft nahezu ungebremst aufeinander trafen. Es war eine Begegnungssituation, ein encounter, das verschiedene Akteure nicht nur miteinander konfrontierte, sondern auch mit ihrem Ort in der Welt und in der Geschichte. Die Podiumsdiskussion will diesen historischen Moment genauer ausleuchten. Sie nimmt die d15 als politisches und kulturelles Ereignis in den Blick, um die Begegnung selbst sowie die aus ihr erwachsenen Schock- und Skandalisierungspotentiale besser zu verstehen. Dabei fragt sie insbesondere nach bislang vernachlässigten Aspekten.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Moderation: Heike Geißler, Autorin
(Wdh. v. Deutschlandfunk)

Heike Geißler wurde 1977 in der sächsischen Kleinstadt Riesa geboren, wuchs dort und in Chemnitz auf, studierte Amerikanistik, Politik und Geografie in Dresden sowie Hispanistik und Literaturwissenschaften in Halle. Sie ist Autorin, Übersetzerin und Mitherausgeberin der Heftreihe "Lücken kann man lesen". 2002 erschien ihr Debütroman "Rosa", für den sie den Alfred-Döblin-Förderpreis bekam. In ihrem Buch "Saisonarbeit" verarbeitet sie ihre Tätigkeit als Aushilfskraft in einem Logistikzentrum von Amazon in Leipzig. Der Titel wurde in etliche Sprachen übersetzt und u.a. in der renommierten Kulturzeitschrift The New Yorker besprochen. Mit ihrem aktuellen Werk "Die Woche", in dem eine Frau gegen eine Woche voller Montage kämpft, war Geißler für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Da sie selbst eigentlich nur Klassik höre, hat sie sich für "Klassik-Pop-et cetera" Musiktipps und Unterstützung von Familie, Freundinnen und Wegbegleitern geholt.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (230 Min.)
Urban
Moderation: Christoph Reimann
04:00-04:05 Nachrichten
05:00-05:05 Nachrichten
06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
Evangelische Kirche
Nur das Beste?
Vom Risiko der Erwartungen
Von Pfarrer Stephan Krebs, Darmstadt
Evangelische Kirche


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Äpfel, Nüsse, Schokolade
Warum steckt der Nikolaus seine Geschenke in Stiefel und Schuhe?
Moderation: Ulrike Jährling

Ihr kennt das: Er kommt jedes Jahr in der Nacht auf den 6. Dezember und steckt Süßigkeiten, Nüsse und kleine Geschenke in Eure – geputzten – Schuhe: der Nikolaus. Der Brauch geht zurück auf den heiligen Nikolaus, der wirklich mal gelebt hat – und zwar um etwa 300 nach Christus in der römischen Provinz Lykien. Das ist eine Gegend, die heute in der Türkei liegt. Er war ein reicher Mann, verteilte seinen Reichtum aber großzügig unter Armen und Kranken und anderen Menschen, die Hilfe brauchten. Auch das wisst Ihr vielleicht bereits, die Geschichte ist schon oft erzählt worden. ABER: Wisst Ihr auch, warum der Nikolaus seine kleinen Geschenke eigentlich in Stiefel oder Schuhe steckt? Das ist ja schon ein bisschen eklig, oder? Auch wenn die Schuhe geputzt sind, man war ja trotzdem mit seinen Stinkesocken drin. Höchste Zeit also für eine kritische Nachfrage.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Kinderhörspiel
Vier in einem Fischbauch
Von Mario Göpfert
Nach Motiven von Hans Christian Andersen
Ab 7 Jahre
Regie: Götz Naleppa
Komposition: Frieder Butzmann
Mit: Boris Aljinovic, Winnie Böwe, Stefan Kaminski, Max Volkert Martens, Gerd Wameling
Ton und Technik: Bernd Friebel und Frank Klein
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Länge: 52'46
Moderation: Ulrike Jährling

In einem Fischbauch treffen sich ein Zinnsoldat, eine Stopfnadel, ein Fischkopf und ein Schilling. In einem Fischbauch treffen sich vier Dinge: ein Zinnsoldat, der nur ein Bein hat; eine eingebildete Stopfnadel, die sich für eine Nähnadel hält; ein Heringskopf, der von selbst leuchtet und ein Silberschilling, der keinen Wert mehr hat. Alle vier sind sie verloren gegangen. Und ein jedes Ding hat seine Geschichte. Der Zinnsoldat liebt eine kleine Tänzerin aus Papier. Die Stopfnadel ging zu Bruch, als sie einen Pantoffel stopfen musste. Der Heringskopf sah schon gute Chancen, Nachfolger einer alten Straßenlaterne zu werden, aber der Straßenfeger kehrte ihn in den Rinnstein. Und der Silberschilling war lange Zeit im Ausland, wo er als Falschgeld behandelt wurde. Am Ende galt er auch im eigenen Lande nichts mehr. Nun sitzen alle vier im Fischbauch gefangen. Wie kommen sie da wieder raus? Mario Göpfert, geboren 1957, Schriftsetzerausbildung, danach Studium am Institut für Literatur in Leipzig. Lebt als freier Autor in Dresden und schreibt seit 1984 Hörspiele und Erzählungen für Kinder.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kakadu (25 Min.)
Magazin
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54


09:30 Sonntagsrätsel (30 Min.)
Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Plus Eins (114 Min.)
11:00-11:05 Nachrichten


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Zwischen allen Stühlen
Die Sinfonie d-Moll von César Franck
Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist
Moderation: Ruth Jarre
16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Nachspiel (60 Min.)
Das Sportmagazin
18:00-18:05 Nachrichten
18:05-18:30 Nachspiel. Feature
Kraft aus Pflanzen
Veganismus im Sport
Von Elmar Krämer


18:30 Hörspiel (90 Min.)
Begleitsendung und Gesprächsrunde zur Produktion "Aminadab"
Von Maurice Blanchot (ab 20.11.2022)
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
Länge: 86'30
(Ursendung)

Thomas findet eine der Hausangestellten wieder, die Kranke pflegt, und wird selbst eine lange Weile krank. Nach seiner Genesung ist er zum Bediensteten des Hauses geworden. In dieser Rolle trifft er auf Lucie, die junge Frau, die ihm vermeintlich bedeutet hatte, ins Haus zu kommen. Sie verheißt ihm Freiheit in der vollkommenen Nacht. Doch um dorthin zu gelangen, muss Thomas vorbei an dem titelgebenden Aminadab – in der Bibel ein Vorfahr Jesu -, der in dem Haus, durch das Thomas irrt, die Tür zur Unterwelt bewacht. "Um an die Dichtung von so komplexen Werken wie Aminadab zu rühren, wären beträchtliche, vielleicht übermäßige intellektuelle Mittel notwendig." (Emmanuel Levinas)


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Auditorium des Maison de la Radio et de la Musique, Paris
Aufzeichnung vom 24.11.2022
Maurice Ravel
Ma mère l'oye
Alexander Skrjabin
Konzert für Klavier und Orchester fis-Moll op. 20
César Franck
Sinfonie d-Moll op. 48
Daniil Trifonov, Klavier
Orchestre National de France
Leitung: Cristian Macelaru


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Literatur (57 Min.)
Nocturnes
Die schlaflosen Nächte der Schriftsteller
Von Uta Rüenauver
(Wdh. v. 10.01.2021)

Manche Schriftstellerin, mancher Schriftsteller wacht, während die Welt schläft, und macht Erfahrungen, die der Tag nicht bereithält. Kafka, Rilke, Pessoa, Hesse und viele andere waren schlechte Schläfer. Viele Schriftstellerinnen haben über ihre durchwachten Nächte geschrieben, in Tagebüchern und literarischen Texten. Schlaflosigkeit ist selten erwünscht, auch wenn sie mitunter – wie bei Kafka, der tagsüber als Versicherungsjurist arbeitete – das Schreiben erst ermöglicht. Sie ist ein zermürbendes Leiden, das dünnhäutig, hypersensibel, reizbar und ängstlich macht. Die nächtliche Schlaflosigkeit führt in Grenzbereiche des Bewusstseins und der Existenz. Sie erlaubt und erzwingt zuweilen Erfahrungen, die der Tag nicht bereithält. Und so bleibt mancher Schriftsteller wach, während die Welt um ihn herum schläft, um die Inspiration der Nacht zu finden. Ulrike Almut Sandig, Aris Fioretos, Norbert Hummelt u.a. erzählen von ihren schlaflosen Nächten.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
Deutschlandfunk Kultur – Programminformationen
48. Woche – 28.11. bis 04.12.2022
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice:
Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 18. November 2022

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